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Peschitta Projekt Deutsch
Informationen zur Bibelübersetzung der aramäischen Peschitta ins Deutsche (ADNT)
Die östliche Peschitta ist das einzig bekannte Original vom Neuen Testament, welches nicht übersetzt oder revidiert wurde, weil es dem Original entspricht. Damit sind die Bücher der Peschitta frei von Übersetzungsfehlern. Petrus unterrichtete am Entstehungsort und formte dort Gemeinden nach Aussage der Schrift. Aus der Sammlung der originalen Evangelien und den anderen Büchern der Bibel in aramäischer Sprache entstand die östliche Peschitta.
Wenn Yeshua und alle Apostel Hebräisch und Aramäisch sprachen, würde es logisch sein, anzunehmen, dass sie auch in ihrer Muttersprache schrieben. Obwohl das Abendland viele religiöse Ideale um die griechische Überlegenheit entwickelte, war Griechisch nicht die Muttersprache von Yeshua und seinen Aposteln. Zusätzlich hat der Westen viel Gewicht auf die Lehren der nach-apostolischen griechisch sprechenden Kirchengründer gelegt. Tatsache ist jedoch, dass bis heute nur sehr wenige Christen die Tiefe der Worte von Yeshua und den Apostel ergründet haben. Das Aramäisch-Deutsche Neue Testament (ADNT) wird die massgebendste Übersetzung vom Aramäischen ins Deutsche sein, die in nahezu 2000 Jahren herauskam. Dies auf dem Aramäischen beruhende Neue Testament bringt nicht allein das Aramäische auf eine Weise herüber, die es jedem Leser der Deutschen Sprache ermöglicht, es zu verstehen, sondern es untersucht zudem Nuancen, Lyrik und versteckte Codes des Neuen Testaments, welche bisher nur Gelehrten der hebräischen und der aramäischen Sprache zugänglich waren. Die Geschichte der Peshitta beginnt in Babylon. Dort, wo Petrus lehrte, begann die Gemeinde, die originalen Schriften zu sammeln und zu kopieren. Daraus entstand nach Meinung von einer Anzahl von Forschern um 150 n.Chr. die Vorform der Peschitta mit den vier Evangelien. 22 Bücher der Peschitta sind eindeutig NT Originale. Viele Irrlehren aber beruhen auf deren ungenauen Übersetzungen, sowie den Schwierigkeiten von Übersetzern und Revisoren, welche die hebräische Kultur nur unzulänglich gekannt zu haben. Dafür gibt es eine Menge Beispiele, wie z.B. das Kamel, welches sich ins Matthäusevangelium einschlich, wo Yeshua (Jesus im Griechischen) uns die Geschichte des reichen Jünglings berichtet.
Hier kommt der griechische Übersetzer mit dem aramäischen Wort G-M-L-A nicht klar und übersetzt in Matthäus 19:24 so: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt!
Nun diskutieren viele Bibelkenner, dieses Kamel würde sich auf ein Tor Jerusalems beziehen, das Kameltor, durch welches ein Reiter nicht auf seinem Kamel sitzend hereinkommen kann, weil es dafür nicht hoch genug war. Aber das ist keinesfalls ein Lösungsansatz, denn das Kameltor wurde nachweislich erst im Mittelalter gebaut.
Schlechte Nachrichten für reiche Nachfolger, wie die in Lukas 8:1-3 aufgeführten, sowie zwei Mitglieder des Sanhedrin: Josef von Arimathia und Nikodemus. Allein das Aramäische gibt Aufklärung im Bibeltext. Während “gamla” Kamel bedeutet, bezeichnet “gamala” ein dickes Seil - geschrieben werden aber beide G-M-L-A. Das hat der griechische Übersetzer nicht gewußt, und so trottet das Kamel bis heute weiter durch alle auf dem Griechischen basierenden Übersetzungen. Und die Bibelleser wundern sich, was das Kamel in diesem Gleichnis wohl bedeuten mag.
Einen Sinn ergibt das Kamel analog der Reichtümer des Mannes hier nicht, wohl aber das dicke Seil, welches durchs Nadelöhr gehen soll. Ein Kamel paßt nie durch ein Nadelöhr, das Seil, kann jedoch (analog des Reichtums) in seine dünnsten Fäden aufgeteilt werden und dann geht eben auch das dickste Seil durch ein Nadelöhr.
Dies ist zugleich ein großartiges Beispiel für den Humor von Yeshua, wenn auf die Frage “Kann ein Reicher ins Himmelreich kommen?” die Antwort lautet: “Ja, wenn er zum Zeitpunkt seines Todes nicht so reich ist.”
Die Peschitta basiert nicht wie alle bekannten Bibelübersetzungen auf der griechischen Übersetzung, sondern ist das Original. Ist das unwichtig? Oder lesen wir lieber das extreme Gegenteil wie die Volxbibel - eine der vermenschlichten Übersetzungen. Wahrscheinlich nicht. Umso mehr ist eine wahrhaft treue Bibelübersetzung in der heutigen deutschen Sprache dringend nötig. Hier kommen fast 2000 Jahre Theologie und menschliche Ansichten ins Wort des Schöpfers erst gar nicht mit hinein, weil das Original direkt und wortgetreu so genau übersetzt wird, wie es die deutsche Sprache zuläßt. Zudem erklären hunderte von Fußnoten Wortbedeutungen und ihren Bezug auf Stellen im Alten Testament.
1. Was genau ist die Peschitta? 2. Die Aramäische Sprache3. Was ist Estrangela?4. Zeugnisse der Peschitta und der Aramäischen Schrift5. Die Bedeutung der Peschitta heute 6. Download Leseprobe Aramäisch Deutsches NT (PDF Datei- benötigt Acrobat reader) 7. Spenden
1. Was genau ist die Peschitta?
Die östliche Peschitta, auch Peshitta genannt, ist das aramäische Neue Testament. Aramäisch war die die Umgangssprache zur Zeit Jesu in Israel und der weiteren Umgebung - eine Lingua Franca im Nahen Osten. In Aramäisch wurden die Originaltexte vom Neuen Testament niedergeschrieben. Während des 1. und 2. Jahrhunderts kamen originale Bücher des Neuen Testaments und Kopien davon durch Apostel wie Petrus ins damalige Partherreich, somit auch nach Babylon und den Gegenden östlich davon. Petrus ist nach Aussage der Bibel in dieser Gegend als Lehrer und Gemeindegründer tätig gewesen. Im ersten Petrusbrief 5:13 schreibt der Apostel: Es grüßen euch, die samt euch auserwählt sind zu Babylon, und mein Sohn Markus.
Das Außergewöhnliche an der ostlichen Peschitta ist, dass diese niemals revidiert wurde. Wozu auch, da es sich bei 22 Büchern des NT eindeutig um Originale handelt, bei denen nie eine Übersetzung nötig war, gab und gibt es keinen Grund, diese Urtexte zu revidieren. Sie sind die originalen Schriften, welche nicht ins Griechische oder irgend eine andere Sprache übersetzt wurden, und somit auch keine Fehlerquellen aus Missübersetzungen in sich bergen.
Hebräisch wurde hauptsächlich als offizielle Sprache der jüdischen Religion verwendet, während die Alltagssprache in Israel und den Ländern ostwärts von Jerusalem das Aramäische war.
Es gab zwei aramäische Hauptdialekte und verschiedene Schriftsysteme. Die Peschitta wurde grundsätzlich in Estrangelo geschrieben, einer von rechts nach links, dem Arabischen ähnlichen Schrift, aus dem sich später durch missionarische Tätigkeiten die uighurische, die mongolische in die mandschurischen Alphabete ableiteten. Natürlich wurde Aramäisch auch mit hebräischen Schriftzeichen geschrieben.
Die östliche Peschitta wurde “original” aus den hebräischen und aramäischen Evangelien, sowie den apostolischen Briefen übernommen. Aus griechischen Übersetzungen und Manuskripten wurde anders als bei den westlichen aramäischen neutestamentlichen Büchern nichts übernommen. Seit dem 3.-4. Jahrhundert existiert die Peschitta in ihrer heutigen Form.
Andrew Gabriel Roth, ein messianisch-jüdischer Gelehrter semitischer Linguistik schreibt in seiner seit 2005 erschienenen Reihe Ruach Qadim (ISBN 9993282030):
Ein jüdischer Messias, der die Prophezeihungen über Israel erfüllte, und im Heiligen Land lebte, soll in der griechischen Sprache chronologisiert worden sein? ... Warum würde Elohim (Gott) Männer inspiriert jaben, seine größte Gabe unter dem Deckmantel heidnischer falscher Götter dokumentiert haben, deren Namen er in der Tanakh (dem Alten Testament) verboten hatte? Die Anwort lautet: Er tat es nicht!
2. Die Aramäische Sprache
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Aramäisch - die 5 Perioden der Sprachentwicklung
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Altaramäisch
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924 - 700 v. Chr.
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Imperiales / assyrisches Aramäisch
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700 - 200 v. Chr.
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Mittleres Aramäisch
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200 v. Chr. - 200
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Spätaramäisch
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200 - 700
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Modernes Aramäisch
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700 - heute
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Das in der Bibel vorkommende Aramäisch wird “assakhta Peshitta” genannt, auch als Peshitta Text bekannt, der Dialekt von Nordwest-Mesopotamien. Später wurde es von den Griechen Edessa genannt und heute wird es von den Türken Urfa genannt.
Bis heute benutzen Gemeinden immer noch Aramäisch als ihre liturgische Sprache. Diese sind: Die Kirche des Ostens, die Chaldäische Katholische Kirche, die Syrische Orthodoxe Kirche, die Syriac Katholische Kirche und die Maronitische Katholische Kirche.
Yeshua und seine Jünger folgten der Israelitischen Tradition, nach welcher die griechische Tradition der Bibel (Septuaginta) so sehr abgelehnt wurde, daß ein Fastentag bei deren Fertigstellung einberufen wurde..
Während die römisch-katholische Kirche das griechische NT als Original des NTs verehrt, haben einige Kirchenväter hierzu andere Meinungen geäußert, welche im Folgenden zitiert werden.
Papias (ca. 130)
“Matthäus schrieb sein Werk im hebräischen Dialekt, und jeder übersetzte so gut sie es konnten.” (Eusebius Ecclesiastische Geschichte 3.39)
Irenäus (170)
Matthäus brachte auch ein geschriebenes Evangelium unter den Hebräern heraus, welches in ihrer eigenen Sprache geschrieben wurde. (Irenäus, Gegen Häresien 3.1)
Clemens von Alexandrien
... Der Hebräerbrief wurde (nach Clemens von Alexandrien) von Paulus an die Hebräer geschrieben, und zwar der hebräischen Sprache, aber dieser wurde sorgsam von Lukas übersetzt und unter den Griechen publiziert. (Clemens von Alexandrien in Hypotyposen, wie beschrieben von Eusebius in Kirchengeschichte 6.14.2)
Origenes, Eusebius, Epiphanius, Jerome und weitere bestätigen dies ebenfalls in ihren Schriften. Quellenangabe: Roth, Ruach Qadim, 2005
3. Was ist Estrangela? (auch “Estrangelo”)
Estrangelo ist eine weitere Schrift, unterschiedlich von Asshuri, in welcher Aramäisch niedergeschrieben wurde. Es ist eine Konsonantenschrift, ähnlich dem Hebräischen. Die ältesten Funde gehen auf das 6. Jahrhundert v.Chr. zurück. In dieser Schrift wurde auch das Neue Testament in Aramäisch aufgeschrieben. Sie wurde insbesondere in der Gegend von Edessa in der heutigen Osttürkei verwendet.
Links: Peshitta MS. (Exodus. xiii. 14-16)--A. D. 464. (British Museum, Add. MS. 14; 425.)
Weitere wesentlich detailliertere Beschreibungen zum Thema finden sich in der Buchreihe RUACH QADIM (Roth 2005) und auf der Webseite www.peshitta.org.
4. Zeugnisse der Peschitta und der Aramäischen Schrift
Die Kirche des Ostens entwickelte seit dem 4. Jahrhundert missionarische Züge. An die Assyrischen Missionare (auch Nestorianer genannt) im China des 6. Jahrhundert erinnert eine Steinstele in Xian. Diese Missionare reisten ostwärts. Während der chinesischen T’ang Dynastie (618-907) erhielten sie im Jahr 630 von der damals in Chang’an (dem heutigen Xian) residierenden kaiserlichen Regierung die Erlaubnis, die Bibel offiziell ins Chinesische zu übersetzen. Acht Jahre später erließ Kaiser Taizong der T’ang Dynastie eine Verordnung, nach welcher diese Botschaft frei im ganzen Reich gepredigt werden durfte. Die Steinstele wurde im Jahr 781 zur Erinnerung errichtet.

Diese Steinstele wurde erst 1623 von Totengräbern außerhalb von Xian bei ihrer Arbeit entdeckt. Sie wiegt zwei Tonnen und ist neben 1900 chinesischen Zeichen mit Estrangelo (syrischen) Aufschriften versehen. Oben die Seitenansicht der Stele mit chinesischen Schriftzeichen und den Namen der Missionare in Estrangelo. Insgesamt sind 50 Namen von christlichen Lehrern in Estrangelo auf der Stele verzeichnet.
Sie berichtet in Chinesisch (Bild rechts unten) vom christlichen Mönch Alopen (Aleben) und seinen Brüdern, die mit den Schriften des Neuen Testaments, der Peschitta, 5000 Kilometer von Persien aus über die Seidenstrasse in die damalige Metropole Chinas reisten. Dort übersetzten sie unter dem Schutz von Kaiser Taizong das Neue Testament, die Peschitta ins Chinesische und gründeten ein Kloster.
Fast 600 Jahre später kam der italienische Entdecker Marco Polo nach China und war erstaunt, dort eine christliche Gemeinschaft zu entdecken, die schon Jahrhunderte existierte.
Heute befindet sich die Stele in einem Museum in Xian. Ihr chinesischer Text erzählt die Geschichte von der “Religion des Lichts”, weil sie vom Licht lehrte. Dies ist die übersetzte Aufschrift der Stele:
Der Kaiser Taizong war ein Meister der Kultur. Er schuf Reichtum und ermutigte aussergewöhnliche Weise, ihre Weisheit den dem Volk zu schenken. Es gab einen Heiligen großer Tugend namens Alopen, der kam vom Kaiserreich Qin und brachte die wahren Schriften. Er hatte die azurblauen Wolken gelesen und ihm wurde prophezeit, daß er gen Osten reisen sollte. Auf der Reise vermied Alopen Gefahren und Unheil durch Beachtung vom Rhytmus des Windes. Im zehnten Regierungsjahr vom Zhenguan (635), erreichte Alopen Chang-an. Der Kaiser sandte seinen Minister, den Grafen Xuanling zusammen mit einer Abteilung der Palastwache zu den westlichen Vororten, um Alopen zum Palast zu begleiten. Die Übersetzung seiner Schriften wurde in der Imperialen Bibliothek durchgeführt, und der Kaiser studierte sie in seinen Privatgemächern. Nachdem der Kaiser mit den Wahren Lehren vertraut wurde, gab er einen Erlaß heraus, daß sie propagiert würden. Der Kaiser erließ eine Proklamation, welche besagte: Wir haben diese Schriften studiert und befanden sie als außerweltlich, tiefsinnig und voller Geheimnisse. Wir befanden ihre Worte für klar und direkt. Wir haben den Beginn und das Wachstum der Traditionen betrachtet, aus denen diese Lehren stammen. Diese Lehren werden alle Kreaturen retten und der Menschheit von Nutzen sein, und es ist nur recht, dass sie in der ganzen Welt praktiziert werden. Getreu den Befehlen des Kaisers wurde das Große Qin Kloster im I-ning Stadtteil der Hauptstadt gebaut. Einundzwanzig ordinierten Mönchen der Leuchtenden Religion wurde es erlaubt, dort zu leben. Der Kaiser Gaozong (650-683), folgte der Tradition seiner Ahnen ehrerbietig und erweiterte die Leuchtende Religion indem er in jeder Provinz Tempel baute. Er ließ Alopen Ehrungen zuteil werden und erklärte ihn zum großen Dharma Herrn des Reiches. Die Leuchtende Religion verbreitete sich in allen zehn Provinzen, das Reich erblühte und es herrschte Frieden.
Für 200 Jahre blühte das Christentum in China. Doch um das Jahr 845 entschieden die chinesischen Herrscher, alle ausländischen Religionen im Land zu verbieten.
Welchen Quelltext verwendeten die assyrischen Missionare? Es war die östliche Peschitta. Diese wurde auch ins Uighurische übersetzt und die Uighuren übernahmen dabei auch die Schrift der Assyrer. Große Teile der Uighuren folgten Yeshua.
Später, im 10. Und 11. Jahrhundert bekehrten sich auch drei mongolische Stämme zur Nachfolge von Yeshua und vor der Blütezeit des Mongolischen Imperiums übernahmen die Mongolen die uighurische Schrift, also indirekt die Schrift der Peschitta. Deren damalige Bibel beruhte also auf der östlichen Peschitta, welche nie von den Griechen oder Rom beeinflusst war. Politik, Kriege und andere Ereignisse zerbrachen diese damals entstandenen Gemeinden in den folgenden Jahrhunderten.
5. Die Bedeutung der Peschitta heute
In unseren Tagen wird die Peschitta wieder relevant, nach dem sie für viele Jahrhunderte unbeachtet geblieben war. Heute wird die Peschitta ins Deutsche übersetzt. Dies geschieht nicht ohne Grund. In unseren Tagen der Wiederherstellung aller Dinge (Apg. 3:19-21) ist eine unverfälschte Grundlage vom Wort des Schöpfers von Himmel und Erde dringend nötigt.
Die Peschitta geht mit dem hebräischen Tanach, dem Alten Testament inhaltlich Hand in Hand und zeigt auf, wie nicht allein Yeshua, dem Erfüller der Torah, sondern auch Paulus und die anderen Schreiber sich immer eindeutig auf auf die Aussagen der Torah bezogen.
Das kommt in einigen griechisch basierten Übersetzungen an mancher Stelle nur verwässert oder gar nicht zum Ausdruck. Derartige Übersetzungen, in welche die menschliche Theologie der Übersetzer oder ihrer Auftraggeber mit einfließt, bzw. in deren Quelltext mit einfloß, bergen die Gefahren von Undeutlichkeit, Unklarheiten und Missverständnissen, welche in der Vergangenheit als Irrlehren zu Kriegen und Verfolgungen ungeheuerlicher Ausmaße führten.
Die Peschitta hat keine Revisionen erlebt, wie es mit den griechisch basierten Bibeln immer wieder geschah. Sie hat keine Übersetzungsfehler, weil sie keine Übersetzung ist. Die Übersetzung ins Deutsche als Zielsprache geschieht durch versierte Bibelübersetzer mit Worttreue und langjährigen Erfahrungen, fundiertem Wissen und Treue.
Die Übersetzung ins Deutsche ist unabhängig von Gesellschaften, Organisationen und sonstigen Zensoren. Sie wird ausschließlich durch Spenden finanziert und orientiert sich am Urtext der Peschitta im Kontext des hebräischen Alten Testaments unter Gebet und Hoffen auf die Inspiration vom Ruach haKodesh, dem Geist dessen, der Himmel und Erde gemacht hat und das Original des Neuen Testaments, die Peshitta, inspirierte.
Diese Übersetzung wird von Holger Grimme geleitet, einem erfahrenen Bibelübersetzer, der von 1987 bis 2003 die Übersetzung der Bibel ins vertikale Mongolisch (www.mongolbible.com) koordinierte. Die Arbeit wird aber nicht allein in einem Land durchgeführt. International wirken Gelehrte der aramäischen und hebräischen Sprache und weitere Fachleute mit. Eine enge Zusammenarbeit wurde mit dem Projekt der Peschittaübersetzung ins Englische vereinbart (Leitung: Andrew Gabriel Roth).
Petrus spricht in der Apostelgeschichte (Kap. 3) von der Wiederherstellung aller Dinge:
19 So tut nun Buße und bekehrt euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen 20 und er den sende, der euch zuvor verkündigt wurde, Jesus Christus, 21 den der Himmel aufnehmen muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung alles dessen, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von alters her geredet hat.
Die Wiederherstellung des originalen Texts der Bibel, das NT der Peschitta, ist eines dieser Dinge.
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